Sonntag, 18. September 2011

...

Klarer Himmel, Sterne überall
Ich liege hier und seh zu ihnen hoch
Wie weit sind sie weg?
Sind sie vielleicht schon längst verglüht?
Wie klein ist der Mensch
Und wie groß ist dagegen der Himmel
Jetzt möchte ich fliegen können.
Fliegen zu dir
Und du wirst lächeln und mich verstehen
Denn wir beide haben die Sterne gesehen
Und wissen wir sind beide nur kleine Teile
In einem unendlichen Puzzle
Haben wir uns gefunden
Zwei kleine Teile die passen

Sonntag, 7. August 2011

...

Ich will im Regen stehen
mich mit geschlossenen Augen auf der Stelle drehen.
Ich will nicht mehr denken müssen
einfach nur vergessen

Wenn ich draußen im Regen steh
kann keiner sehen wie sehr ich um dich weine
denkt jeder ich bin einfach nur irre
macht es keinem etwas aus

ich lächle nach außen hin
mache witze und lache
doch meine augen schreien
kann die tränen kaum zurück halten

Ich wünschte ich hätte nie gefragt
ich wünschte du hättest es nie gesagt
ich wünschte ich wüsste nicht
wüsste nicht was du denkst

Ich frage mich wann wach ich auf
wann ist dieser Traum zu ende
Ich schlage einfach die Augen auf
und alles ist wie immer

Aber so oft wie ich die Augen auch öffne
es bleibt alles gleich
das gefühl eines schwarzen loches in mir
es bleibt, selbst wenn ich blinzle

Die Zeit heilt alle Wunden
wir werden sehen...

Freitag, 1. Juli 2011

für Miri <3

auch wenn du denkst dass es dich zerreißt
will ich dass du eins sicher weißt
Egal wie spät und welcher Tag es ist
Kannst du mir immer alles sagen

Ob es regnet oder schneit
ob ich nah bin oder weit
für dich bin ich immer da
deine Sorgen hör ich mir immer an

Auch wenn Petrus das Wetter macht
mach ich Sonnenschein für dich

Die Zeit heilt alle Wunden
der Spruch ist dumm und alt
doch das schöne an ihm ist
dass er wahr ist

Nichts ist für immer
und wahre Freundschaft
trennt selbst die Entfernung nicht :*


Hilden wartet auf dich :**

Montag, 20. Juni 2011

the day I grew up

When you're alone
all on you own
then you grow up

If you have to face struggles
like those you have never seen before
or always been afraid of
then you grow up

Decisions need to be taken
you are the responsible one
the so called adult
with such things you grow up

become an adult is a process
but it works best if you are thrown in at once

it leaves scars
deep and bleeding ones
but you are grown up

If you know more than others
if you hide the horrible truth from the ones you love
just to protect them
then you have finally grown up
you are a so called adult

the day I grew up
I was all by my self
but I was strong
I still am !

Donnerstag, 26. Mai 2011

I know it but do nothing against it

Can't fight the feelings
they need to get out
still I hold them back
waiting for the right moment
to let them escape
deep inside I know
the moment will never come
so I will sit and wait
for you to do something
say, act, anything
I know you never will
me neither
so one day I simply will explode

guide

smile though your heart is aching
smile even though it's breaking
no one knows the inside
shielded and locked away
keep the feelings inside you
let no one know
that the emptyness is tearing you apart
even if you end up in pieces
don't let anyone know why

you and me is not always us

I know freaking much about you
your world, your life
the only thing I don't know
how you feel about everything at all
I would bet a million dollar
you don't have the slightest idea of my feelings
I could talk more than an hour about you
but do you know anything about me at all
could you talk for even more thant 10 seconds?
we need to talk to each other
but if we do it is always nonsense
if we talk at all
will we ever work?
I feel like I can't breathe any longer
I need to change something
still I am afraid to destroy everything we might have
might have
right now we don't have anything
nothing but emptyness and silence

I remember the storm

Es gibt nichts was du tun kannst
nichts dass du sagen kannst
es wird niemals besser werden
die Wunde wird immer weh tun
egal wie lange her es ist
die Zeit heit nun mal nicht alle Wunden
manche gerissenen Löcher werden einfach immer bluten
der Lauf der Zeit kann sie nicht und niemals
vollständig heilen
sie werden immer da sein und einen Tag mehr
den anderen weniger schmerzen

Dienstag, 8. März 2011

...

autum leaves
falling down
they're all dead
gone totally brown

Rain falling
cold and grey
makes me shiver
feeling numb

Cold wind blowing
through my hair
hitting my face
icy and sharp

The night falls
covers the pale sun
all light has gone
won't ever return

A warm fire
bruning the cold away
giving some hope
the winter will pass

Once there were Romans

There was once you
waking down these streets
living you life
so different to mine

These streets are full
of dust and dirt
the heat everywhere
a boiling city

People rushing everywhere
the noise of cars
to noisy for my ear
busy people everywhere

Tourists running
cameras flashing
children screaming
doves all around

How was it back
back in your time
when you lived here
in the eternal city

No cars
but coatches all around
long dresses for men and women
the aera of Ceasar

There still is
a magic touch
in all old ruins
I somehow can feel you

This city is yours
you built it yourself
will always be your masterpiece
athough you're long time gone

Once there were Romans ...

Montag, 13. Dezember 2010

midnight

It's midnight again
I lay here on my bed
the feelings I have supressed
for so long
quite successfully
have returned with all strength
I feel so unable to move
I just want someone to hold me
but no one is awake
I'm all alone
just me
the night
and all this pain
I cry and scream
but no one seems to hear me
At night I feel that
everyone could have died
just like you
and I wouldn't notice it
untill the morning

Freitag, 16. Juli 2010

...

Sie saß einfach nur da und starrte die weiß gestrichene Wand ihr gegenüber an.
Jeden Tag saß sie so da, bewegte sich nie, nur um zu essen und menschlichen Bedürfnissen nachzugehen.
Sie bewegte sich auch nicht wenn er, den sie einst so vergöttert hatte, das Zimmer betrat.
Er betrat das Zimmer, wie jedes mal, fast lautlos. Er schloss die Tür leise hinter sich, hängte seine Jacke auf und setzte sich auf den Stuhl neben ihrem Bett. Dann saß er dort für mehrere Stunden und sah sie an. Ab und zu sprach er auch mit ihr, jedoch reagierte sie nie darauf.
Auch heute wieder. „Ich weiß dass du mich hören kannst“ begann er langsam. „ich bin mir zwar nicht sicher, ob du weißt wer ich bin, doch …eigentlich bin ich mir sicher, dass du es tief in deinem Inneren weißt!“ sagte er. Sie reagierte nicht. Sie reagierte nie.
Er fuhr sich mit den Fingern durch die Haare und zerstörte so seine Frisur, wie jedes Mal, wenn er nervös oder genervt war. Er stand auf, stellte sich ganz nah zu ihr ans Bett und nahm sanft ihre Hand. „Bitte. Sieh mich wenigstens an“ sagte er leise und drehte dann mit zwei Fingern ihr Gesicht so, dass sie ihn ansehen musste.
Er sah in ihre Augen und sah praktisch durch sie hindruch.
Ihre Augen starrten einfach nur ins Leere, als würde sie weiterhin die weiße Wand ansehen.
Er seufzte leise, dann beugte er sich zu ihr runter und legte seine Lippen sanft auf ihre, wie er es früher immer getan hatte.
Sie jedoch, zeigte keinerlei Regung.
Er löste sich wieder von ihr, schüttelte den Kopf, nahm seine Sachen und verließ das Zimmer.
Kaum war die Tür ins Schloss gefallen sprang sie auf, rannte ins Badezimmer und übergab sich.
Als eine Schwester das Zimmer betrat, um nach der Kranken zu sehen, fand sie diese im Bad, neben die Toilette gekauert.
Sie half der jungen und offenbar zu Tode geängstigten Frau auf und brachte sie ins Bett.
Dann rief sie einen Arzt.
Der Mann, der einmal ihr Leben bedeutet hatte, kam am nächsten Tag wieder, wie jeden Tag.
Er wollte gerade zu ihrem Zimmer gehen, als er von einem kräftigen Mann aufgehalten wurde.
„Tut mir Leid, Sir. Aber ich darf sie hier nicht durch lassen!“ sagte dieser energisch. „Warum?? Was ist mit ihr ?? Geht es ihr gut??“ fragte er panisch.
Der großgewachsene Mann sah sich um und erkannte erleichtert den Arzt am Ende des Flures.
Dieser sollte dem Mann später erklären, dass seine Frau aus ihrer Starre erwacht war und dass sie sich auch wieder lückenlos an alles erinnerte.
Bei den Worten lückenlos und alles, wurde dem Mann schlecht und man sah es ihm auch an.
Der Arzt sah ihn wissend an. „Ja Sir. Sie kann sich an alles erinnern. Vor allem daran, wie sie behandelt wurde, von ihnen und warum sie ihr Gedächtnis verloren hat.“
Der Mann schluckte.
Das war das Ende.
Sie wusste wieder, dass er sie abscheulich behandelt hatte, dass er sie betrogen und sogar geschlagen hatte, wenn sie Streit hatten.
Bei einem besonders heftigen Streit, war ihm die Hand so sehr ausgerutscht, dass sie mit dem Kopf gegen ein Regal gekracht war, und schlagartig vergessen hatte, wer und wo sie war.
Er hatte sie daraufhin ins Krankenhaus gebracht und gesagt, sie hatte einen Unfall gehabt.
Man hatte sie behandelt und ihn weiterhin zu ihr gelassen.
Aber jetzt war alles vorbei. Jetzt erinnerte sie sich.
Er räusperte sich und sah den Arzt an : „Ich möchte zu ihr, mit ihr sprechen“ sagte er.
Der Arzt zog die eine Augenbraue leicht hoch und schüttelte den Kopf „Nein Sir. Wir können Sie nicht mehr zu ihr lassen.“ Kaum hatte der Arzt dies gesagt, betraten auch schon zwei unifromierte Beamte das Zimmer und nahmen ihn fest.
Sie sollte ihn nie wieder sehen und auch niemand anderen.
Denn als sie einen Tumult auf dem Flur gehört hatte, war sie leise aus ihrem Zimmer geschlichen und hatte ihn gesehen, wie er von Beamten abgeführt wurde.
Sie wusste, dass das ihre Schuld war, weil sie alles erzählt hatte.
Und so ging sie ebenso leise, wie sie das Zimmer verlassen hatte, wieder hinein, ging ins Badezimmer, nahm sich ihren Rasierer, brach die Klingen heraus und schnitt sich beide Unterarme der Länge nach auf.
Als nach einer Stunde eine Schwester kam, um nach ihr zu sehen, fand diese sie, abermals im Badezimmer.
Aber dieses Mal nicht neben der Toilette, sondern in verkrümmter Haltung auf dem Boden und in einem See aus ihrem eigenen Blut.
Ende

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